Jürgen Bock – Stuttgarter Nachrichten:
Knapp zwei Jahre lang hat sich Sibylle durch den Untergrund zwischen Kirchheim/Teck und Wendlingen gefressen. Jetzt wird die 2300 Tonnen schwere Tunnelvortriebsmaschine unter Tage auseinandergenommen.
Wendlingen - Hinter den letzten Häusern von Wendlingen geht es hinunter in eine Baugrube und hinein in den künftigen Albvorlandtunnel. Dereinst sollen hier die Züge mit 250 Kilometern pro Stunde auf der Neubaustrecke zwischen Ulm und Stuttgart unterwegs sein. Jetzt sind noch die Mineure am Werk. Nach einem kurzen Stück weitet sich die enge Röhre. Plötzlich steht man in einer gewaltigen Halle unter der Erde, 250 Meter lang und 25 Meter breit. „Eine solche Kathedrale unter Tage sieht man nicht oft“, sagt Michael Frahm und schaut einmal um sich herum. Bergleute bringen Dichtungsbahnen aus Kunststoff an den Wänden an. An dieser Stelle treffen sich zwei Tunnel, hier zweigt die Güterzuganbindung zum Neckartal von der Neubaustrecke Richtung Flughafen ab. Eine gewaltige Kreuzung.
Frahm leitet für die Bahn den Tunnelbau im Abschnitt zwischen Wendlingen und Kirchheim/Teck. Zentrales Bauwerk ist der Albvorlandtunnel mit zwei Röhren, die jeweils gut acht Kilometer lang sind. Bei diesen Dimensionen lohnt sich der Einsatz von gewaltigen, je 120 Meter langen Vortriebsmaschinen. An keiner anderen Stelle der zusammenhängenden Projekte Stuttgart 21 und Neubaustrecke kommen gleich zwei davon zum Einsatz. Und für eine davon ist jetzt genau am Ende der Kathedrale unter Tage Schluss. Sibylle heißt der 2300 Tonnen schwere Koloss in der Nordröhre, der seine Arbeit jetzt erledigt hat. Schon ein Stückchen vor Wendlingen, weil die Verzweigung, in der Frahm steht, zu komplex für Sibylle ist. „Das ist ein spannender Vortrieb hier, von der Form her ein schräg liegendes Ei, das kann man nicht mit einer Maschine machen“, erläutert der Ingenieur. Deshalb kommt hier die Spritzbetonbauweise zum Einsatz. Für die Tunnelbauer ist das eine handfeste Sache: „Man sieht jeden Meter des Gebirges.“


Die erste Maschine ist fertig
Sibylle parkt derweil am hinteren Ende der Verzweigung. Das Tageslicht erblicken wird sie erst einmal nicht. Derzeit wird eine Wetterwand errichtet, um sie von der Baustelle abzuschotten und starke Luftströmungen abzuhalten. Damit es mit dem Bau weitergehen kann, wird die Maschine nicht bei Wendlingen aus dem Tunnel geholt, sondern an Ort und Stelle demontiert.
Die einzelnen Teile werden durch die Tunnelröhre zur Baueinrichtungsfläche in Kirchheim/Teck zurückgezogen. Bis Jahresende soll das dauern. Derzeit beginnen Fachkräfte damit, das im Durchmesser elf Meter große Schneidrad in sechs Stücke zu zerlegen. Sie werden zwischengelagert und ganz zuletzt aus dem Tunnel gebracht.
Wenn alles draußen ist, gehen die Teile, die noch verwendbar sind, zurück zum Hersteller Herrenknecht. Sie werden generalüberholt und kommen auf einer anderen Baustelle zum Einsatz. Die Firma Herrenknecht kauft die rund 20 Millionen Euro teure Maschine dafür zurück.


Stromverbrauch einer Kleinstadt
Sibylle hat in den vergangenen knapp zwei Jahren 7700 Meter zurückgelegt. Die Riesenmaschine hat eine Antriebsleistung von 4400 Kilowatt. Das entspricht dem Stromverbrauch einer Kleinstadt. Deshalb hat die Bahn am Ostportal ein eigenes Umspannwerk aufgebaut. Das wird auch weiterhin benötigt, denn Sibylles Schwester Wanda in der Südröhre hat noch etwa 300 Meter vor sich. Diese zweite Tunnelvortriebsmaschine soll ihre Arbeit im Herbst beenden. Dann wird auch sie demontiert und großteils durch den Tunnel abtransportiert. Der gesamte Abschnitt soll Ende 2022 in Betrieb gehen.
Für die Anwohner entlang der Transportwege bedeutet Sibylles Ende eine Erleichterung. Denn in den nächsten Monaten fällt nur noch halb so viel Erdaushub an wie bisher. Das halbiert die Zahl der Lkw-Fahrten von 500 auf 250 pro Tag. Und wenn dann Wanda folgt, herrscht weitgehend Entwarnung. „Das geht jetzt vollends ruckzuck“, sagt Frahm, durchschreitet noch einmal die Kathedrale unter Tage und schaut nach vorn. Am Ende des Tunnels ist das Licht schon zu sehen.

Der Club unternahm vom 22.06 bis 28.06 2019 einen Ausflug ins Baskenland und benachbarte Regionen. Dabei erfuhren die Teilnehmer viel über Land und Leute und vor allem der Geschichte des Landes.

Wohnort und Zentrum der Reise war ein 4-Sterne-Hotel in San Sebastian, wo auch morgens und abends die Verpflegung eingenommen wurde. Von dort aus wurden jeden Tag Sternfahrten in die wichtigsten Städte und Landschaften der Umgebung unternommen. Begleitet wurde die Tour von einer äußerst kompetenten Reiseleiterin – selbst überzeugte Baskin - ,die viel über Land und Leute zu erzählen wusste und auch über die Geschichte des Landes, die uns überall in den Städten und deren Bauwerken begegnete.

 

Blick auf San Sebastian vom Igueldo

Da ging es kreuz und quer durch die Jahrhunderte, die vielen verschiedenen Dynastien, die das Land beherrscht hatten. Auch das Christentum kam in Form von Kathedralen nicht zu kurz, von den Mauren war eher weniger zu sehen, die kamen über Land nur bis Pamplona. Überhaupt war das Baskenland ein Durchgangsland für viele Völker: Kelten, Römer u.a. und natürlich diversen Königsfamilien aus Frankreich, Spanien, Deutschland und England. Napoleon war auch da. Häufig war diese Besetzungen von Krieg und Zerstörung begleitet. Auch die Deutschen spielten eine (unrühmliche) Rolle, indem sie mithalfen, das baskische Zentrum Guernica am 26. April 1937 mit Luftangriffen zu zerstören und viele Menschenleben zu vernichten.

Es ging aber auch kreuz und quer durch Landschaften mit teilweise bizarren Bergformen bis hin zum eher lieblichen Weinbaugebiet La Rioja.

Wir wurden unterwegs mit vielen Informationen von der Reiseleiterin gefüttert, etwa über die Aktivitäten der ETA oder über die Autonomiebestrebungen der Region. Im Rahmen dieses Artikels kann man das im Detail gar nicht alles wiedergeben.

Anstrengend war es manchmal auch, denn jeden Tag nahmen wir zu Fuß an Führungen durch die Städte und Kirchen teil, aber das war den Teilnehmern ja von Anfang an klar. Auch dass man seine individuellen Wünsche im Rahmen einer Gruppenreise einschränken muss, war klar. Wer will schon gern seine Gruppe in einer fremden Stadt verlieren.

Trotzdem gab es auch genügend Freiraum für Einzelne oder Kleingruppen, um z.B. sich an den Pinchos (auf baskisch pintxos) zu laben, der baskischen Variation der Tapas. In den Städten wurden die Spieße in vielen Variationen angeboten und zusammen mit einem Bier oder dem dort üblichen Sidra (Most) war das ein preiswertes Vergnügen. In San Sebastian hätte man natürlich auch in die Michelin-Sterne-Küche eintreten können, deren Dichte dort sehr hoch ist.

 

Hier noch ein paar Beschreibungen zu den Reisezielen:

In den ersten zwei Tagen ging es in die Altstädte von San Sebastian und Bilbao und nach Guernica (s.o.). Sehr beeindruckend war in Bilbao das Guggenheim-Museum, das zeitgenössische Kunst beherbergt. Grandios ist vor allem die Architektur des Museums sowohl innen als auch außen. Das hat mehr beeindruckt als die Kunstwerke selber.

Am dritten Tag war ein Ausflug nach La Rioja angesetzt mit dem Besuch eines Weingutes, gekrönt durch Ausführungen über den Weinbau und damit verbundenen Weinproben. Auf der Rückfahrt spazierten wir durch Pamplona, das für seinen jährlich stattfindenden Stierlauf auf seinen Straßen und den damit verbundenen Exzessen berühmt ist (seit 1924 fünfzehn Tote!). Es scheint den Spaniern Spaß zu machen, sich auf die Hörner nehmen zu lassen.

Der vierte Tag führte uns ins französische Baskenland nach Biarritz und die zwei kleineren Städte Saint Jean de Luz und auf der spanischen Seite Hondarribia.

Das See- und Heilbad Biarritz ist geprägt worden durch den europäischen Adel, was man an den Prachtbauten erkennen kann.

Am fünften Tag waren Burgos und Vitoria-Gasteiz an der Reihe. Burgos hat eine wunderschöne Altstadt und eine sehr beeindruckende Kathedrale, die zum Weltkulturerbe gehört. Auf der Rückfahrt besuchten wir noch Vitoria-Gasteiz, einer sehr freundlichen und einladenden Hauptstadt der spanischen Autonomen Region Baskenland.

Am sechsten Tag ging es zur Provinz Guipuzkoa und etlichen Gemeinden. Ein wesentlicher Tagespunkt war die Basilika und das Geburthaus vom Heiligen Ignatius von Loyola. Er war Mitbegründer des Jesuitenordens, als Ritter und Edelmann erzogen und später zum Bettler und Pilger nach einer Kriegsverletzung konvertiert. Über ihn ließe sich viel berichten.

Der siebte Tag war geprägt von einer Visite der Stadt Santander im Westen von Bilbao in der Autonomen Gemeinschaft Kantabrien. Hier sagt man, dass man auch bei bestem Wetter den Schirm immer dabei haben sollte. Wir hatten aber auf der ganzen Reise großes Glück mit dem Wetter. Unterwegs unternahmen wir noch einen Schiffsausflug in Laredo und mussten dann leider die Rückreise nach Bilbao antreten.

Vielleicht noch ein Wort zur baskischen Sprache: Die Herkunft der baskischen Sprache ist unklar und sie ist offensichtlich mit keiner anderen Sprache verwandt. Die Reiseleiterin hat viele Beispiele genannt, für uns war das allerdings kaum zu behalten, die Fremdsprachen, die wir aus der Schule kennen, helfen einem dabei nicht.

Insgesamt haben wir viel gesehen und viel Kontakt mit der Vergangenheit bzw. Geschichte gehabt. Das Schöne war auch: Man musste sich um nichts kümmern, denn die Reise war bis ins Detail geplant und hervorragend organisiert.

Liebe Freunde,


Ein besonders intensives Erlebnis TC – activ Reisen sind immer Reiseveranstaltungen, die das bereiste Land in allen seinen Facetten und mit besonders hohen inhaltlichen Ansprüchen näherbringen. Unsere Reisen werden nicht von einem Tourismusbüro geplant.

Der TC – activ geht bei den Reiseangeboten einen ganz eigenen Weg: Mit der Marke         „ TC – activ Reisen “ bieten wir kein Produkt von der Stange an. Die Reisen werden von uns jeweils einmalig geplant und sind in dieser Form, dieser inhaltlichen Dichte und individuellen Ausführung kaum irgendwo auf dem Markt erhältlich.

Besonderen Wert legen wir dabei auf handverlesene, ausgebildete kompetente Reiseführer/in mit großer Praxiserfahrung, persönlichen Bezug zum Zielland und Kenntnissen der Landessprache.

Wir bieten unter dem Motto „ TC – activ - Reisen “ neben den „klassischen“ Tagesfahrten, Exkursionen und Clubreisen an, beleuchten aktuelle gesellschaftliche sowie kulturelle Themen. Sei mit uns unterwegs in den großen Museen, wir verschaffen uns Zutritt zu Betrieben und zu unbekannten, faszinierenden Arbeitswelten.

Unsere Angebote werden deshalb so gerne gebucht, weil sie die Möglichkeit eröffnen, in der Region Neues und Interessantes zu erleben.

Wir freuen uns auf 2019 …..

Orga – Team
Inga u. Reno

Ohne Zucker wäre unser Leben nicht einmal halb so süß. Doch hätten Sie gewusst, dass das Zentrum der süddeutschen  Zuckerproduktion vor unserer Haustür liegt? Wir waren vor Ort bei der Zuckerproduktion in Rain am Lech.
Die Südzucker AG in Rain ist ein gutes Beispiel dafür, wie verschiedene Produktionsprozesse umweltschonend, energieeffizient und dabei kostensparend aufeinander abgestimmt werden können. Ca. 2800 Landwirte aus der Region beliefern das Werk mit den Zuckerrüben. Während der Kampagne von September bis ca. Januar werden pro Tag rund 12000 Tonnen Rüben im 24 Stunden-Betrieb verarbeitet.
Die Rüben starten in der Zuckerfabrik auf einem grossen Haufen. Mit Wasserkanonen werden sie in einen Kanal gespült und in die Verarbeitung geschwemmt. Steine (einige Tonnen pro Tag) und Kraut werden abgeschieden, 30 Minuten ziehen sie durch eine Waschtrommel – so wird die Erde gelöst, die sich setzen kann, getrocknet und zu Gartenerde wird. Die Rüben wandern in die Messer, alle acht Stunden müssen Neue eingesetzt werden, so abgenutzt werden diese. Die Rübenschnitzel kommen in den Extraktionsturm, sie werden von unten hochgeschraubt – heisses Wasser fliesst von oben gegen den Rübenstrom. Auf den untersten neuen Schnitzel lastet das ganze Gewicht derjenigen darüber, sie geben dem Wasser ihren Zucker ab.
Eine Zuckerrübe besteht zu 75% aus Wasser, welches zum Entladen der Fahrzeuge und zur Zuckerextraktion verwendet wird. Über eine Wasseraufbereitungsanlage gelangt es wieder in diesen Kreislauf zurück. Die benötigte Energie zum Zerkleinern, Erhitzen und Entzuckern der Rüben wird über ein Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen. Bei der Reinigung des Rohsaftes entsteht Carbokalk, der als Dünger wieder den Feldern zugeführt wird. Entzuckerte Rübenschnitzel werden abgepresst, pelletiert und zur Viehfütterung verwendet. Andere Abfallprodukte werden der Biogasanlage zugeführt. So gibt es nur eine sehr geringe Menge an Restabfällen. Das Werk in Rain hat mit seinen inzwischen sieben Silos eine Lagerkapazität von rund 145000 Tonnen Zucker.

Gewußt ?
für 1 kg Zucker ca. 7 Rüben werden benötigt
Zuckerrübe :
Ist eine Nutzpflanze, aus der Zucker gewonnen wird. Außerdem lässt sich aus der weißen Wurzel auch Ethanol – also Bio-Kraftstoff – produzieren. Dabei beweisen sich die Rüben als echte Kraftwerke: Eine frische, durch klassische Züchtung gewonnene Hochleistungsrübe kann zu rund einem Fünftel aus Zucker bestehen. Das macht die Zuckerrübe zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für den ländlichen Raum.
Erst seit etwa 200 Jahren ist es möglich, Zucker aus Zuckerrüben herzustellen. .Wollte man Speisen süßen, so musste man Honig oder Fruchtmus verwenden.
Erst seit etwa 200 jahren ist es möglich, Zucker aus zuckerrübn herzutellen.
Station Lebendiger Boden:
Wussten wir, dass ein Regenwurm bis zu einer Tiefe von zwei Metern gräbt?

Station Rübentransport und Rübenhof:
Wussten wir, dass in der Rübenkampagne pro Tag ca. 17 Tausend Tonnen Rüben - das entspricht etwa 600 LKW-Ladungen - im Feld aufgeladen, gereinigt und im Rübenhof entladen werden?

Station Zuckerrübe:
Wussten wir, dass je Hektar Rüben rund 21Tonnen Kohlendioxid gebunden werden und dabei der Jahresbedarf an Sauerstoff für über 80 Menschen freigesetzt wird?

Station Zuckerfabrik:
Wussten wir, dass aus 7 kg Rüben 1 kg Zucker entsteht und gleichzeitig hochwertiges Tierfutter hergestellt wird?

Wir bedankten uns recht herzlich bei Herrn Freuhölz  der sich sehr viel Zeit genommen hatten, komplexe Vorgänge und Fragen vor Ort zu erläutern.


3 Städte in Franken, die Du gesehen haben solltest
Warum Franken, weil Franken ist so facettenreich und bunt. Wir erlebten unzählige kulturelle Highlights und Aktivitäten aber auch eine kulinarische Vielfalt, die seinesgleichen sucht.
1. Tag : Start war - Würzburg mobil erleben!
 die Residenz: UNESCO-Welterbe
…die alte Mainbrücke und der Dom St. Kilian
durch die Altstadt und durch die einzigartige Geschichte Würzburgs.
Von der prunkvollen Residenz, zum Dom, den Main entlang und in Sichtweite an der Festung Marienberg vorbei. Alles war für uns bequem vom Bus aus zu bestaunen. Nebenbei konnten wir erfahren - Wissenswertes, Altertümliches und Aktuelles, Glanzvolles und möglicherweise auch Grausames, Romantisches und Temperamentvolles über Würzburg und seine Bewohner.
Anschließend erlebten wir auf Schritt und Tritt bei diesem Streifzug durch Würzburgs Altstadt Sehenswürdigkeiten, die Zeugen der wechselvollen Geschichte der Stadt sind: Das Falkenhaus mit prunkvoller Rokokofassade, die gotische Marienkapelle mit Tilman Riemenschneiders Sandsteinfiguren Adam und Eva, das historische Rathaus, Neumünster und das Lusamgärtchen mit dem Grabdenkmal des Minnesängers Walther von der Vogelweide, Marktplatz, die Alte Mainbrücke mit Blick auf Festung Marienberg.
Am Nachmittag dann ein Highlight:
Beeindruckende Prachtentfaltung in einem Palast von Balthasar Neumann
Anders als die Münchner Residenz, die durch ein halbes Jahrtausend wuchs und daher Stilräume ganz verschiedener Epochen birgt, ist die Residenz Würzburg mit kurzen Unterbrechungen in knapp einer Generation und von Grund auf neu errichtet worden. Das architekturgeschichtliche Einzugsgebiet der Würzburger Residenz reicht von Wien bis Paris und von Genua und Venedig bis Amsterdam. Der Bau fasst die Ergebnisse der großen abendländischen Architekturströmungen jener Zeit, der französischen Schlossarchitektur, des Wiener Barock und des oberitalienischen Palast- und Sakralbaues, zu einem Gesamtkunstwerk von erstaunlicher Universalität zusammen. Diese Künstler haben Balthasar Neumanns unvergleichliche Raumfolge – Vestibül, Treppenhaus, Weißer Saal, Kaisersaal -, eine der großartigsten, die je im Schlossbau ersonnen wurde, ausgestattet und überdies noch in einer schöpferischen Gemeinschaftsleistung das »Würzburger Rokoko« hervorgebracht, die temperamentvollste von allen Varianten dieses Stils in Deutschland.Ein wirkliches Highlight , das einen Besuch verdient hat!
Der 2. Tag „ Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth „
MUSS MANN – GESEHENHABEN – ein echtes Juwel
Dieses Highlight sollte sich niemand entgehen lassen. Zurecht UNESCO Weltkulturerbe. Grandios! Das Markgräfliche Opernhaus, das die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth zur Hochzeit ihrer einzigen Tochter errichten liess (1748 fand die Eröffnung und die Hochzeit statt), gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen barocker Hoftheater-Bauten. Es ist - nach einer 5 - jährigen Renovierung jetzt auch wieder für Besichtigungen zugänglich. So was sieht man kein zweites Mal. Auch wenn man nicht unbedingt ein Opernfreund ist, aber dieses Gebäude ist einmalig in der Welt und die Geschichte dazu wirklich spannend. Wer sich die Zeit nimmt, der wird mit einem unvergessenen Erlebnis belohnt !
Nicht lange über ein "soll ich" nachdenken, sondern "einfach TUN und ANSEHEN"
Die Verleihung des Weltkulturerbe-Status für dieses wunderbare Barocktheater spricht bereits für sich; das Haus ist wirklich ein Juwel! Die aufwändig restaurierte, ungemein prächtige, holzbasierte Ausstattung von Zuschauerraum und Bühne sind sehr beeindruckend.
Am Nachmittag auf dem Programm:
,Bambergs Highlights für das „Fränkische Rom“
Das „Fränkische Rom“ zählt sicherlich zu den Lieblingsstädten in Franken. Jedesmal wieder spaziert man gerne durch den bezaubernden Rosengarten im Innenhof der Neuen Residenz und genieße den Blick über die Altstadt und den Michaelsberg. Unschlagbar ist jedoch der Blick vom Leintritt auf die schiefen und bunten Fachwerkhäuser Klein Venedigs.
Zum Abschluß noch ein Besuch im Kloster Ebrach
wir sind in einem ehemaliges Zisterzienserkloster und eines der bedeutendsten barocken Klosterbauwerke Frankens. Schon von außen beindruckend in der schieren Größe zeigt der Klosterbau viele sehenswerte Abschnitte, allein der Kaisersaal und eine absolut fantastische Kirche. Der Gegensatz der schlichten und sehr alten Michaelskapelle und die Pracht der Klosterkirche könnte nicht größer sein,sehr schön die berühmte Fensterrose,wenn auch eine Kopie,denn das Original befindet sich im Bayerischen Nationalmuseum in München,der Blick wandert dann auch zur großen Hauptorgel,wenn man die Kirche durch das Mittelschiff zum Hochaltar erkundet,fallen rechts und links die zwei weiteren prachtvollen Orgeln auf. Es ist absolut eine der schönsten und schönsten Kirchen in Europa. Das Interieur erinnert an große Kathedralen in Frankreich, Rom. Es gibt so viel zu sehen, innen und außen. Etwas, das man gesehen haben muss! ! ! !Zum Schluß noch unser herzlichen Dank an unsere „ Guide „ an allen Orten.


TENNIS - activ
Auf den Spuren eines Setra Reisebusses
                                    Production Setra - EvoBus          

Wie entsteht so ein Reisebus? Welche Produktionsphasen durchläuft er? Wie lange dauert die Produktion eines einzelnen Busses?
Diese Fragen stellten wir  Harro Przeslawski ( Werks – Guide ), der sich mit den Abläufen bestens auskennt.
Die Entstehung eines Reisebusses beginnt mit dem ersten Kundengespräch. Den Wünschen sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Im Setra Kundencenter wird jeder Kunde individuell beraten und hat die Wahl aus unzähligen Möglichkeiten: Fahrzeug-Typ, Motorisierung, Außenfarbe, Sitze, Polster, Farbe der Vorhänge und des Bodens. Je nach Vorliebe kann so ein Reisebus hohe sechs- oder auch siebenstellige Beträge kosten. Selbst die kuriosesten Wünsche werden umgesetzt. So wird jeder Bus zum Unikat. Das trifft vor allem auf Doppeldecker zu: Sie sind die komplexesten Fahrzeuge mit dem höchstem Individualisierungsgrad. Vom Bistro-Bus mit 80.000 Euro teurer Küche bis hin zum Tourbus in Rosa ist alles möglich.
Es  beginnt die Entwicklung des Busses, das heißt die Wünsche der Kunden werden technisch umgesetzt und in eine Baubeschreibung übersetzt. Das ist aufgrund von Sonderwünschen teilweise eine große Herausforderung.
„Vollbad“ gegen Korrosion in Mannheim
Für den Korrosionsschutz wird dann eine so genannte kathodische Tauchlackierung – kurz: KTL – durchgeführt. Dabei wird der gesamte Rahmen des Reisebusses in einem riesigen Becken mit vier Metern Tiefe und 15 Metern Länge versenkt und lackiert. Über die Schienen geht es dann von Mannheim nach Neu-Ulm.

Was hier im Werk Ulm mit den Rohbauten passiert, erfahren wir jetzt von Herrn Przeslawski, er  ührt uns als ein langjähriger Mitarbeiter der Setra- Bus  durch die Produktionshallen.los geht’s.
Unser Rundgang beginnt in der größten Produktionshalle. Hier bekommen die Busse ihr Fahr- und Triebwerk, den Innenausbau, die Verglasung und ihnen werden – wie Harro es formuliert – die „Blutbahnen“ eingesetzt, also Elektro-, Wasser- und Kraftstoffleitungen sowie Klimatisierung und Medienausstattung.
Wir sind überrascht, dass nur wenige große Maschinen in der Halle stehen. Wenn wir an die Automobilproduktion denken, haben wir lange Produktionsstraßen mit Robotern vor Augen, die automatisiert Teile an die Fahrzeuge schrauben. In der Busproduktion ist das anders: Hier entsteht das Fahrzeug überwiegend in Handarbeit. Die Busproduktion ist eine Manufaktur.
Heute sehen wir zum ersten Mal, wie die Arbeiter präzise Teil für Teil an der Karosserie befestigen. Oft ist dabei ganzer Körpereinsatz gefragt, beispielsweise beim Einbau der schweren Frontscheibe, hier ist jahrelange Erfahrung nötig. Die Taktung pro „Station“ beträgt übrigens 36 Minuten. Alle 36 Minuten wird also ein Teil an den Bus geschraubt, bevor er zur nächsten Station rollt.
Sitzproduktion
Wir gehen weiter in Halle 60. Hier werden pro Jahr rund 200.000 Sitze pro- duziert – jeder davon in Premiumqualität. Auch hier sind den Kundenwünschen keine Grenzen gesetzt: Aktuell 600 verschiedene Stoffe verarbeitet.  Für die 200.000 Sitze werden pro Jahr 467.000 Quadratmeter Stoff verarbeitet – Der Stoff wird mit einer speziellen Maschine zurechtgeschnitten. Genäht werden die Sitze dann allerdings von Hand. Und zwar mit einer Spezialnähmaschine, die pro Minute doppelt so viele Stiche wie eine handelsübliche Nähmaschine leisten kann. Um noch eine weitere unglaubliche Zahl zu nennen: Alle Maschinen nähen zusammen pro Jahr 2,7 Millionen Meter Garn – das entspricht der Strecke von Neu-Ulm bis Kairo.
Die Endmontage
Insgesamt dauert die Endmontage in Neu-Ulm drei bis vier Wochen. Bei Doppel- deckern kann das auch mal länger dauern, je nachdem, wie viel Handarbeit nötig ist. Vom ersten Kundengespräch bis zur Auslieferung des fertigen Fahrzeugs vergehen in etwa fünf Monate.
Nach zweieinhalb Stunden Werksbesichtigung wird es für uns Zeit zu gehen. Denn am Nachmittag wartet noch ein Besuch bei der „ Seeberger „ auf uns.

Seeberger – der Treffpunkt im Donautal
Der traditionsreiche Spezialist für Nüsse, Trockenfrüchte und Kaffee

Start war im Hochregallager mit seinen 23.000 Plätzen für die Paletten. „Das ist der größte Kühlschrank im Industriegebiet Donautal“, stellte Museumspädagogin H. Heil fest, als sie uns davon berichtete, dass dieser im unteren Bereich eine Temperatur von 6 und im oberen eine solche von 18 Grad hat. Die Kühlung des Hochregellagers erfolgt durch eigenen Strom, auch die Abwärme der Aggregate wird wieder genutzt. Eine neue Solaranlage auf dem Verwaltungsgebäude liefert ebenfalls Strom, sodass man relativ autark ist.Weil die Hygiene sehr wichtig ist, bekamen wir alle in der Hygieneschleuse weiße Umhänge und einen Kopfschutz.
Seeberger, so erfuhren wir während des eineinhalbstündigen Rundganges, hat 80 Produkte an Trockenfrüchten und Nüssen in seinem Sortiment.
Das 1844 gegründete Familienunternehmen hat heute 600 Mitarbeiter und ist seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt mit seinen Produzenten im direkten Kontakt.
Frau H. Heil: Wir wollen menschengerechte Arbeitsbedingungen vor Ort und das wird nicht nur vertraglich festgelegt, sondern auch regelmäßig kontrolliert. Die Firma legt Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz, darum gibt es die Bestimmung, dass beispielsweise das Verpack Seeberger steht für Qualität im oberen Preissegment und will sich mit Discountprodukten nicht vergleichen, daher werden die Produkte mehrfach durch Laborproben kontrolliert, auch hinsichtlich von Allergien auslösenden Stoffen sowie die Einhaltung der geforderten Qualitätsstandards. Die Früchte werden auf dem Höhepunkt der Reife vor Ort geerntet und dort getrocknet, später nach Europa verschifft und in Ulm weiterverarbeitet.
Ein Highlight war die Kaffeerösterei. Seeberger stellt in Ulm 24 Kaffeeröst- mischungen mit dem Kaffee aus 40 Ländern her, vorwiegend aus hochwertigen Arabica-Bohnen. Für Seeberger ist auch dort Qualität entscheidend und daher bereit, viermal sowiel wie Andere an die Kaffeebauern zu bezahlen. Dafür gibt es langfristige Kontrakte. Der Kaffee kostet deutlich mehr als bei Mitbewerbern, ist hochwertig und wird daher nur in der Gastronomie und den Großverbrauchern ausgeschenkt. Kein Verkauf im Handel.

Nach der Hygieneschleuse, wir mit neuem Outfit ….

ist der Bundesgerichtshof = Bundesverfassungsgericht ?

Am 03.08.18. besuchten  TC - Freunde  den Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
In einer rund 2-stündigen Führung erläuterte Jutta Lemke-Hillenbranddie  Historie und Aufgaben des Bundesgerichtshofes. 

Nein. Die sind zwar beide in Karlsruhe, aber haben unterschiedliche Funktionen, sind also verschiedene Gerichte.
Der BGH ist das oberste Bundesgericht in zivilrechtlichen und strafrechtlichen Fragen. Es ist Berufungs - und Revisionsinstanz zugleich. Ob es nun als Berufungsgericht oder als Revisionsgericht zuständig ist, richtet sich im Einzelfall nach dem Streitgegenstand bzw. den Vorinstanzen. Im Berufungsverfahren wird ein vor den BGH gebrachter Fall nochmal komplett neu aufgerollt und im Hinblick auf alle Rechtsfragen erneut untersucht. Im Revisionsverfahren allerdings darf der BGH nur über Verfahrensfehler oder sonstige Rechtsfehler entscheiden, der Fall wird dann nicht mehr neu aufgerollt.
Das Bundesverfassungsgericht hingegen entscheidet ausschließlich über Rechtsfragen, die sich unmittelbar aus dem Grundgesetz bzw. der Verfassung ergeben. Es ist also ein außerhalb jeglichen Instanzenzuges stehendes Gericht. Es prüft also überwiegend, ob eine Maßnahme einer Behörde, ein Gesetz oder ein Urteil gegen Verfassungsrecht verstößt oder nicht.
Nein, hierarchisch gesehen steht das Bundesverfassungsgericht noch über dem Bundesgerichtshof, da es theoretisch gesehen in der Lage wäre, jedes Urteil des BGH aufzuheben, wenn es sich denn als verfassungswidrig herausstellt, sonst natürlich nicht.

Außerdem sind die Verfahren, die vor dem BVerfG laufen, diesem auch ausschließlich zugewiesen, d.h. kein anderes Gericht, auch nicht der BGH könnten in irgendeiner Weise mit einem Fall vom BVerfG befasst werden.
So z.B. könnte der BGH nie über eine Verfassungsbeschwerde entscheiden, weil dieses Verfahren ausschließlich dem BVerfG zugewiesen ist.

Bei  einem anschließenden Rundgang über das Gelände hatten wir noch die Gelegenheit , das Erbgroßherzogliche Palais und  das Nordgebäude mit der repräsentativen Gerichtsbibliothek zu besuchen.

Das Erbgroßherzogliche Palais in Karlsruhe ist seit 1950 Dienstgebäude des Präsidenten des Bundesgerichthofs. Der Baudirektor des Großherzogtums Baden, Josef Durm, hatte das Gebäude als prunkvolles Palais entworfen und zwischen 1891 und 1897 erbauen lassen. Das Innere des Palais war ursprünglich im prächtigen Stil des Neo-Barock gestaltet. Alle Räume der drei Stockwerke des Gebäudes gruppieren sich um das von der eindrucksvollen Glaskuppel überdeckte große Haupttreppenhaus, das sich auch heute noch in seiner ursprünglichen Form zeigt. Die ursprünglichen Säle und Gemächer wurden zu Sitzungssälen und Diensträumen umgebaut und in schlichtem Stil möbliert. Der einstige Speisesaal dient als Plenarsaal heute dem Empfang ausländischer Gäste.
Das gesamte Gebäude ist außerhalb unserer Führung normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Im Anschluss traf sich die Gruppe noch bei „ Lehner´s Wirt „ um die gewonnen Eindrücke und Erkenntnisse miteinander zu verarbeiten.

Dass diese Ankündigung in NEWSaktuell weit mehr als nur 5 Std Busfahrt bedeutet, war den Reisefüchsen schon vor der Anmeldung klar.

Bei Traumwetter trafen die Winterbächer Tagesfährtler auf dem Max-Joseph-Platz auf ihre Sybille Hartmann, die Stadtführerin der ganz besonderen Art. Hinein in die Residenz mit ihrem Grottenhof, dem Antiquarium, den Prunk-und Pompsälen, dem Cuvillies-Theater und vor allem den Wittelsbacher Geschichten und Anekdoten. Letztere von Frau Hartmann scharfsinnig, humorvoll und farbenfroh vermittelt. Bunter geht nicht!

60 Jahre Wiederaufbau nach der Zerstörung präsentierten ein überwältigendes Bild unglaublichen Reichtums und schierer Lust am Überfluss - dass Ludwig II über der BelleEtage seiner Residenz einen See einbauen liess, strapazierte die Vorstellungskraft der Zuhörer schon sehr…

Zurück zum Alltag, den man in München mit einer Einkehr im „Franziskaner“ adeln kann. Urig, im Ambiente münchnerisch, auch hier galt: Besser geht nicht.

Gestärkt und wieder geerdet, auch weil die Gruppe live einer Goßdemo begegnete, schlossen sich ein Gang durch das pulsierende Leben in der Innenstadt, dem Hackenviertel und den Münchner Kirchen an. Stilecht die Theatinerkirche, prunkvolle Michaelskirche und eine beeindruckende, spätbarocke Asamkirche.

Diese und weitere Highlights Münchner Alltäglichkeiten rangen den Württembergern ein anerkennendes Raunen ab. Eine Weltstadt, gar kein Zweifel!

So ging eine Reise, die es in sich hatte, harmonisch zu Ende. In lebhafter Erinnerung bleibt auch eine Stadtführerin der Extraklasse, ausgesuchte Gastronomie und ein präziser Ablauf. Reno hat den großen Applaus verdient!

Wolfgang Raach

 

Am vergangenen Freitag 21.7.17 war es die Ausfahrt nach Ulm.

Bereits am Vormittag die  Stadtführung:
Beeindruckend  war die Führung mit Frau Steinle durch das Fischer- und Gerberviertel. Verwinkelte Gassen, reizende Plätze, romantische Brücken über Bäche, das schiefste Hotel der Welt, man fühlt sich zurückversetzt in eine vergangene Zeit ..

Diese kurzweilige Führung durch die Gassen  zeigt  ein schön herausgeputztes Stück Ulmer Altstadt, eine Entdeckungsreise mit Originellem und Originalen - Spreitgare (Alte Ulmer Donaufischereitechnologie) und kleine Guckehürle ( sind kleine Ausgucktürmchen, überwiegend mit einem Satteldach.

am Nachmittag die Werksführung bei Magirus:

Die herzliche Begrüßung erfolgte durch Herrn Heinle.In seinem anschließenden Referat wurden wir  genau über das Unternehmen Magirus informiert.

Am Standort Ulm ist mit der Herstellung und der Montage von Löschfahrzeugen und Löschsystemen beschäftigt. Die Löschfahrzeuge sind meistens Einzelstücke, die im Baukastensystem  gefertigt werden und auf den Kunden abgestimmt sind.

Seit nunmehr 152 Jahren erleichtert Magirus  Feuerwehrleuten das Leben und machen ihre Arbeit sicherer. Maßgeschneiderte Systeme für die Feuerwehren, hohe technische Innovationskraft sowie modernes Design der Produkte sind die Erfolgsfaktoren. Heute finden Feuerwehren hier  ein umfassendes Angebot.

Magirus ist weltweit der kompetente Produzent und Anbieter  für die Feuerwehrtechnik, beginnend bei der spezifischen Ausrüstung (Helme, Schläuche usw.) über Feuerwehrfahrzeuge (Löschfahrzeuge für Industrie, Feuerwehr und Flughäfen) bis hin zu Hubrettungsgeräten (Drehleitern bis 68 m Rettungshöhe) und Löschsystemen (Pumpenanlagen, Schaumzumischsysteme)

Der Ablauf wurde uns an der laufenden Produktion verdeutlicht, wie die verschiedenen Fahrgestelle ihre modularen Aufbauten in vier Produktionsstraßen montiert bekommen und daß Feuerwehr - fahrzeuge nicht immer rot sein müssen.

Ein Highlight war das neue Flaggschiff der Extra Long Ladders (XLL) von Magirus, die Weltneuheit mit der höchsten Drehleiter der Welt mit einer Arbeitshöhe von 68 Metern

Die aufwendigen Produktionsschritte dieser  Drehleiter – Zuschnitt, Schweißen, Flammrichten, Sandstrahlen, Lackieren und Montage – konnten wir  in einer weiteren Halle beobachten.

Am Ende der Werksführung wußten wir, warum die Firma Magirus immer wieder als Aushängeschild der deutschen Wirtschaft zitiert wird. Dieses weltweit führende, deutsche  Unternehmen fördert den guten Ruf unseres Landes indem es deutsche  Leistungskraft und technische Stärke zeigt.

Die Tagesreise des TC – activ bei „  GLOBUS-KOLUMBUS „ in Oberschwaben    

 

Tennis – activ war wieder auf Tour zum Globus-Hersteller Columbus in Krauchenwies bei Sigmaringen, es war eine Zeitreise der besonderen Art. 

Bei der Führung im Hause „ GLOBUS „ durften wir die große weite Welt schnuppern. Die Bandbreite des Columbus-Sortiments umfasst Globen von 26 Zentimeter bis hin zu beeindruckenden Kugeldurchmessern von mehr als einem Meter. Nichts, was es in der Columbus-Welt nicht gibt: Tag- und Nachtgloben, Weltkugeln mit Bergmassiven, Tälern, Meerestiefen und vegetationsgeografischen Informationen.

COLUMBUS - Made with SWAROVSKI ZIRCONIA

Globen mit Swarovski Zirkonia

Ein Kompliment an die Seele, ein Traum für die Augen. Es ist  feinste Juwelierkunst und edler Handarbeit in der der ältesten Globusmanufaktur der Welt.
Mit sanft schimmernden SWAROVSKI ZIRCONIA sind die Metropolen der Welt besetzt und verleihen dem Globus einen faszinierenden und wertigen Auftritt.

Wir erlebten, wie sich uns die faszinierende digitale Welt von Columbus neu eröffnet.

"COLUMBUS AUDIO/ VIDEO PEN"

Die handkaschierten COLUMBUS Globen sind serienmäßig mit der Audio-/Video Technologie ausgestattet, so dass mit dem Sensor an der Stiftspitze ein Code auf dem Globus ausgelesen werden kann. Dieser Code ist mit unterschiedlichen Audio- oder Videodateien verknüpft. Der Stift erkennt nun beim Antippen des Globus den Code und spielt die passende Datei über den integrierten Lautsprecher  ab.

Zum Schluß das Zimmer der Kartografen, es ist die Kommandobrücke und der Olymp der Globusmanufaktur. Hier formen junge Menschen die Welt nicht unbedingt nach ihren Vorstellungen, sondern streng nach den ihnen zur Verfügung stehenden Informationen. 

In der Fertigungshalle werfen die Plastikspritzmaschinen im Sekundentakt Halbschalen aus. Eine Tiefziehanlage saugt die Folie mit der Kartenzeichnung auf den Korpus. Sie ist zuvor in bis zu 24 einzelnen Druckvorgängen nach und nach mit dem Antlitz der Erde versehen worden. Die Geburt der Erde ist ein Kraftakt und sie ist erst vollendet, wenn eine schwäbische Handwerkerin nördliche und südliche Hemisphäre zueinander führt und den finalen Klebestreifen um den Äquator der Erde zieht.

Der letzte Akt der Schöpfung nennt sich hier Vermählung.