Bereits 2016 hatten wir die Chance mit dem Abstieg in den „ Nesenbach „ diesen Teil Stuttgarts einmal zu besichtigen. Schließlich hilft der Nesenbachkanal täglich allen Stuttgartern daß sie eine saubere Stadt haben! und die Abwässer zur Kläranlage in Mühlhausen führen.

Lange vorbei die Zeiten, da wir unser Wasser aus Brunnen und Zisternen bezogen und im nächsten Gewässer Schmutz beladen entsorgt haben. Der Ort, an dem alle Gegenstände landen: In der Kanalisation. Neben dem häuslichen Verbrauch von Bade-, Spül- und Toilettenwasser, sammeln sich hier Regenwasser sowie Abwasser von industriellen Betrieben. Die Anfänge der Einrichtung reichen mehr als 100 Jahre zurück, die Fortschritte in der Abwasserbehandlung trugen entscheidend bei zur Hygiene, Krankheitsbekämpfung und dadurch Steigerung der Lebenserwartung. Auch die Verbesserung der Wasserqualität in Flüssen und Seen ist sichtbarer Ausdruck der Bemühungen um den Erhalt eines natürlichen Wasserkreislaufs.

Die Mitarbeiter im Klärwerk Mühlhausen schmunzeln immer wieder über die Gegenstände, die täglich mit dem Abwasser ankommen.
Ob beim Duschen, Waschen oder Putzen – täglich verbraucht jeder von uns bis zu 200 Liter Wasser. Nachdem dieses durch den Abfluss verschwunden ist, macht sich keiner mehr Gedanken, was damit passiert. Oder welche erstaunlichen Gegenstände sich ungewollt mit auf die Reise des Abwassers begeben haben.

Der Ort, an dem alle Gegenstände landen: In der Kanalisation. Neben dem häuslichen Verbrauch von Bade-, Spül- und Toilettenwasser, sammeln sich hier Regenwasser sowie Abwasser von industriellen Betrieben.

Das Hauptklärwerk in Mühlhausen ist mit 250 Tausend Quadratmetern, das einer Fläche von rund 35 Fußballfeldern entspricht, das größte in Baden-Württemberg.

Die Anlage in Mühlhausen scheint fast eine kleine private Stadt zu sein. Die Anlage ist aufgeteilt in verschiedene Häuser und Abteilungen. Ein Besuch von uns in der Kläranlage Mühlhausen gibt Aufschluss darüber, was wirklich mit dem Abwasser angeschwemmt wird.|