Die Kultserie der ARD aus 2002 grüßte, als Inga u. Reno's

RW - Reisegruppe am Samstag,06.05.17 vom Manfred-Rommel-Airport zur Bundeshaupstadt Berlin abhob.

Dort ging es ohne Verzögerung aber mit Schmackes in den Bus mittenrein ins Berliner Leben. Charlottenburg, Unter den Linden, Karl-Marx-Allee und Potsdamer Platz nahmen Gestalt an, Erinnerungen keimten und individuelle Vergleiche zum letzten Besuch beschäftigte Jeden in der Reisegruppe.

Klar war bereits am ersten Tag: Berlin ist immer eine Reise wert!

Dass die Veranstalter bei der Hotelauswahl wieder erstklassig entschieden hatten,bestätigte sich beim Check in sofort. Besser geht nicht!

Fünf Tage Berlin, mit allem drum und dran und Highlights ohne Ende.

East Side, die hippe Gegend, in der jetzt die Post abgeht liegt so im Trend, dass selbst der bekannte Stuttgarter Konzern dort seine Zelte aufschlägt. Die East Side Gallery, eine sehenswerte Künstlermeile, lockt die Massen an.

Beeindruckend das Sowjetische Ehrenmal, das in diesen Tagen wieder Ort des Erinnerns für unzählige Russen ist.

Bequem im gecharterten Bus und begleitet von einem lebenden Wikipedia, der temperamentvollen und begeisternden Reiseführerin Liane Schulz, erlebten die Winterbächer ein Berlin, wie es nur sehr selten gesehen werden kann.

KaDeWe im Kontrast zum Problemkiez Neukölln und Kreuzberg, Touristenmagnet Checkpoint Charlie. Berlin von arm nach reich, zum Grunewald, der Villenkolonie in der seit 120 Jahren die Reichen und die Schönen wohnen.

Und dann zum Friedrichstadtpalast mit „The one Grand Show“. Ein fulminanter Abend der Superlative, einfach Weltspitze, vor allem die über 30 gleichgroßen, wie aus dem Ei gepellten Girls in unglaublich präziser Tanzformation rissen das Publikum aus den Sesseln.

Mit dem Besuch Potsdams Neuem Palais erschloss sich die Welt der Hohenzollern und Preußens Königen und Kaiser in neuer Pracht und in fetzigen Geschichtsstunden. Was war passiert?

Ein Sohn des Opernstars und Rockmusikers Peter Hofmann, Schauspieler und Gästeführer der Schlösser brillierte in Vortrag und Darstellung. Szenenapplaus war begeisterte Anerkennung.

Nach Holländischem Viertel und geschichtsträchtiger Glienicker Brücke ging es mit dem Schiff zurück zum Wannsee.

Das politische Berlin präsentierte sich anderntags mit einer exklusiven Führung durch den Reichstag und der unverzichtbaren Kuppelbesteigung. Das Dokumentationszentrum Berliner Mauer an der Bernauer Straße standen im Kontext zum aktuellen Berlin. Niemand blieb unbeeindruckt - es war wichtig, damit konfrontiert zu werden.

Nocheinmal Kultur satt fand statt im Neuen Museum und Pergamonmuseum am Rückreistag.

Bei der Besinnung im Berliner Dom dürften die Mitreisenden alle zum übereinstimmenden Urteil gelangt sein, dass nach 5 Tagen Berlin wieder eine Wucht war und das Team Inga u. Reno perfekt agierte.

Wolfgang Raach